DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNG
Die Schweiz erlebt einen markanten demografischen Wandel: Bis 2030 steigt der Anteil der über 65-Jährigen auf 24 %, der der über 80-Jährigen um 30 %. Die Lebenserwartung nimmt weiter zu, während die Geburtenrate unter dem Reproduktionsniveau bleibt.

Wohnbedarf
Heute gibt es rund 25.000–30.000 Alterswohnungen. Bis 2030 werden zusätzlich 45.000–55.000 benötigt, das entspricht 4.500–5.500 neuen Einheiten pro Jahr. Das Investitionsvolumen liegt bei jährlich 1,2–1,5 Milliarden CHF.
Qualitative Anforderungen
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Gehobenes Segment (35 %): Grosse Wohnungen, umfassende Services, zentrale Lage
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Mittleres Segment (45 %): Barrierearm, funktional, Basisservices
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Preisgünstiges Segment (20 %): Subventioniert oder genossenschaftlich
Trends
Hybride Wohnformen, Smart-Home-Technologien, nachhaltige Bauweise, Integration ins Quartier.
Investitionen
Renditen zwischen 3,5–4,5 %, stabile Nachfrage, geringes Leerstandrisiko, verstärkt Public-Private-Partnerships.
Regionale Unterschiede
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Deutschschweiz: Höchster Bedarf, besonders in Zürich (10.000–12.000 Wohnungen), starke Entwicklung in Agglomerationen
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Westschweiz: Fokus auf gehobenes Segment, vor allem in Genf, Lausanne und Waadt
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Tessin: Beliebt als Ruhesitz, hoher Bedarf im Premiumsegment (3.000–4.000 Wohnungen)
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Ländliche Regionen: Herausforderung durch Überalterung, Bedarf an zentralen, generationenübergreifenden Konzepten
Diese Entwicklungen zeigen klar den wachsenden Bedarf an flexiblen, qualitativ differenzierten Wohnformen für Menschen.
